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Haarentfernung / Epilation mit dem Diodenlaser

Der Diodenlaser erzeugt nicht sichtbares Infrarotlicht (810 / 940 nm Wellenlänge) und wirkt bei menschlicher Haut thermisch in einer Tiefe von 3 – 5 mm. Medizinisch spricht man hierbei von Photothermolyse.

Bei einem Laserimpuls wird die Lichtenergie vom Farbpigment des Haares aufgenommen. Die aufgenommene Energie wird in Wärme umgewandelt und abgestrahlt. Dies führt im Bereich der empfindlichen Haarpapille und der Gefäßschlinge zu einer Schädigung der Haarwurzel.

Die umgebene Hautfläche wird auf 2 – 3 Grad C abgekühlt. Dies ermöglicht eine geringe Schmerzentwicklung und minimiert die Nebenwirkungen. Es entsteht lediglich eine leichte Rötung, die bereits nach 1 – 3 Tagen vollständig abklingt.

Die Effektivität der Behandlung ist abhängig von Haarfarbe, Haardicke und Tiefe der Haarwurzel in der Haut. Der typische Durchmesser eines einzelnen Haares beträgt zwischen 0,03 – 01 mm. Helle und dicke Haare sind widerstandsfähiger gegenüber der Laserbehandlung und benötigen daher eine höhere Energie für die Verödung.

Die behandelte Region sollte nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt werden.


Risiken der Diodenlaser – Epilation

Es sind keine schwerwiegenden Risiken bekannt.

Da die Haut nach jeder Art von Laseranwendung sehr empfindlich auf UV-Strahlen (Sonne, Solarium) reagiert, muss sie 2 – 4 Wochen nach der Behandlung konsequent mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LF 20 – 50) geschützt werden.
Wird diese Vorsichtsmaßnahme nicht befolgt, kann es zu einerfleckigen Bräunung im behandelten Hautbereich kommen.


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